30. Umweltbildungswerkstatt: Von der Vergangenheit in die Zukunft - Was kommt auf unseren Teller und wie wirtschaften wir in Zukunft?
Die Tagung wird in bewährter Kooperation von der ANU NRW e.V. und der NUA NRW durchgeführt und diesmal unter dem Thema "30 Jahre Umweltbildungswerkstatt - von der Vergangenheit in die Zukunft" stehen.
Eckpunkte
Anmeldung möglich
| VA-Nr. | 26-295 |
| Dauer | 1 Termin |
| Zeitraum | 17.03.2026 um 10:00 Uhr – 18.03.2026 um 16:30 Uhr |
| Lernsetting | Präsenzveranstaltung |
| Veranstaltungsort | Coesfeld |
| Preis | 80,00 € / 50,00 € ermäßigt |
| Anbieter*in | |
| Anmeldeinformationen |
Die Buchung erfolgt immer für beide Tage. Sie können unten weitere Optionen hinzu buchen. |
| Anmeldefrist | 03.03.2026 |
Diese SDGs werden von der Veranstaltung unterstützt
Beschreibung
Ziele
Im Rahmen der Umweltbildungswerkstatt möchten wir den BNE-Akteuren und Interessierten ein fachlich qualifiziertes, vielfältiges, aber auch praxisnahes Programm zu den Themen Ernährung und Gemeinwohlökonomie bei klassischen Umweltbildungsaktionen, z.B. Kochen am Lagerfeuer, aber auch mit einem Blick in die Zukunft, z.B. "Praktische-KI_Anwendung in der BNE-Bildung" oder "Zukunft auf dem Teller", anbieten. Fragestellungen sind dabei u.a. welchen Beitrag Bildung für nachhaltige Entwicklung zur Vermittlung des Themas Welternährung oder Fairer Handel leisten kan und wie unsere zukünftige Ernährung für alle aussehen könnte.
Inhalte
Es werden aktuelle Informationen zur Ernährung heute und in Zukunft sowie Einführungen in die Gemeinwohlökonomie vorgestellt. Untermauert werden die theoretischen Informationen durch praxisorientierte Workshops mit neuen Methoden aus der Bildung für nachhaltige Entwicklung anhand der oben aufgeführten Themen. Flankiert wird dies durch aktuelle Themen wie KI in der Bildungsarbeit und Möglichkeiten der Zusammenarbeit mit der IGA.
Methoden
Es werden vielfältige Methoden eingesetzt wie Vorträge im Plenum, Workshops zur Wahl in Kleingruppen mit unterschiedlichen Methoden z.B. auch ein Barcamp, Eine Exkursion für Interessierte schließt die Umweltbildungswerkstatt ab. Diskussionen sind an vielen Stellen eingeplant.
Zielgruppen
Umwelt- und Nachhaltigkeitspädagog:innen sowohl aus Umweltbildungseinrichtungen, aus BNE-Regionalzentren, aus BNE-zertifizierten Einrichtungen als auch freiberuflich tätige Menschen in diesem Arbeitsfeld und BNE-Pädagog:innen. Angesprochen fühlen sollten sich aber auch Menschen aus den Naturschutzverbänden, Studierende, Mitarbeitende in Biologischen Stationen und Menschen mit Interesse an den angesprochenen Themen.
Notwendige Kenntnisse/Fähigkeiten
Interesse an der Schnittstelle von Umweltbildung und BNE-Pädagogik zu arbeiten. Bei dieser Umweltbildungswerkstatt werden die Großthemen Ernährung und Gemeinwohlökonomie thematisiert.
Anmeldeoptionen
Ernährung auf der ganzen Welt
/ © adobe stock by Zahida
Details
Kolping-Bildungsstätte Coesfeld
Gerlever Weg 148653 Coesfeld
Referent:in
Referent:in
Referent:in
Referent:in
Referent:in
Referent:in
Natur- und Umweltschutz-Akademie NRW
Referent:in
Maximilianpark Hamm GmbH
Moderation
Referent:in
Referent:in
Referent:in
Referent:in
Referent:in
Referent:in
FachlichesBarrierefreiheit
Gisela Lamkowsky
Gisela.Lamkowsky@nua.nrw.de
+49 2361 305 3078
Organisation
va-orga@nua.nrw.de
02361 305 4001
30. Umweltbildungswerkstatt
Von der Vergangenheit in die Zukunft
Von der Vergangenheit in die Zukunft – Was kommt auf unseren Teller und wie wirtschaften wir in Zukunft?
Die Tagung wird in bewährter Kooperation von ANU NRW e.V. und NUA NRW durchgeführt. Sie steht diesmal unter dem Thema "30 Jahre Umweltbildungswerkstatt – von der Vergangenheit in die Zukunft".
Im Rahmen der Umweltbildungswerkstatt möchten wir den BNE-Akteur*innen und Interessierten ein fachlich qualifiziertes, vielfältiges, aber auch praxisnahes Programm zu den Themen Ernährung und Gemeinwohl-Ökonomie bei klassischen Umweltbildungsaktionen anbieten. So geht es unter anderem um Kochen am Lagerfeuer. Wir werfen aber auch einen Blick in die Zukunft bei „Praktische-KI-Anwendung in der BNE-Bildung“ oder „Zukunft auf dem Teller“. Fragestellungen sind dabei u.a.: Welchen Beitrag kann Bildung für nachhaltige Entwicklung zur Vermittlung des Themas Welternährung oder Fairer Handel leisten? Wie könnte unsere zukünftige Ernährung für alle aussehen?
Moderation
Gisela Lamkowsky,
Natur- und Umweltschutz-Akademie NRW / BNE-Agentur NRW
Markus Maul
Maximilianpark Hamm, ANU NRW e.V.
Dienstag, 17.03.2026
09:30 Uhr - Anreise
10:00 Uhr - Begrüßung und Einführung
Gisela Lamkowsky
Natur- und Umweltschutz-Akademie NRW / BNE-Agentur NRW
Markus Maul
Maximilian-Park, ANU NRW e.V.
10:15 Uhr - Kennenlernen der Teilnehmenden
10:30 Uhr - Marktwirtschaft-Gewinnstreben und Gemeinwohl-Ökonomie
Wohlstand erwirtschaften und dabei Umwelt und Demokratie schützen: Das ist das Ziel der Gemeinwohl-Ökonomie.
Wie das Konzept für ein nachhaltiges Wirtschaftssystem funktioniert – und wo seine Grenzen liegen, darüber informiert Tobias Daur unter Bezug auf unsere Arbeit als Umwelt- und Nachhaltigkeitspädagog*innen.
Tobias Daur
Gemeinwohl-Ökonomie Deutschland e.V.
11:30 Uhr - Pause
11:45 Uhr - Zukunft auf dem Teller - Bildungsprojekt zu Innovationen in der Ernährungswelt
Algen - Insekten - Fleisch aus dem Drucker? Was kommt in Zukunft auf unseren Tisch, macht alle Menschen satt und schont obendrein noch unseren Planeten? Und wie werden diese Lebensmittel hergestellt? Im Labor, im städtischen Gewächshaus mit angeschlossenem Fischtank? Mithilfe von Gentechnik, Drohneneinsatz und künstlicher Intelligenz?
Prof. Dr. Guido Ritter
FH Münster iSuN - Institut für Nachhaltige Ernährung
13:00 Uhr - Mittagessen
14:00 Uhr - Workshops Phase 1
2 Workshopschienen: 14.00 bis 15.45 Uhr und 16.15 bis 18.00 Uhr
- Workshop 1 umfasst die die ganze Workshopschiene
- Workshops 2 und 3 werden jeweils nur einmal angeboten
- Workshops 4, 5 und 6 werden zweimal angeboten
Workshop 1 |
Workshop 2 |
Workshop 4 |
Workshop 5 |
Workshop 6 |
Workshop 3 |
Workshop 4 |
Workshop 5 |
Workshop 6 |
Workshop 1: Kochen am Lagerfeuer – Nachhaltigkeit erleben und genießen (wird nur einmal durchgeführt, 14.00 bis 18.00 Uhr)
Die Teilnehmenden lernen in diesem Workshop, wie sie nachhaltig und umweltbewusst am Lagerfeuer kochen können. Dabei werden (soweit möglich) in der Umgebung essbare Pflanzen und Kräuter gesammelt und zusammen mit regionalen und saisonalen Lebensmitteln verarbeitet.
Die Teilnehmenden erlangen praktische Fähigkeiten im Umgang mit Feuer und der Natur. Sie können in kleinen Gruppen verschiedene Gerichte zubereiten und über dem Lagerfeuer kochen (z.B. Orangen-Muffins, Wildnisbrot, Eintöpfe). Während die zubereiteten Speisen genossen werden, können die Teilnehmenden über die Vorteile von regionalen und saisonalen Lebensmitteln sowie die Bedeutung von nachhaltigen Kochmethoden diskutieren.
Andrea Hirsch
Zertifizierte Waldpädagogin
Workshop 2: Barcamp „Ernährung geht uns alle an - kontroverses Schlüsselthema der Bildung für nachhaltige Entwicklung (Workshop findet nur einmal statt, 14.00 bis 15.45 Uhr)
Wie wird das Thema „Ernährung“ in euren Einrichtungen praktisch umgesetzt? Wir tauschen Bildungsmaterialien und Konzepte aus.
Kerstin Heim-Zülsdorf
Landschaftsinformationszentrum Wasser und Wald (Liz) Möhnesee e.V., ANU NRW
Markus Maul
Maximilianpark Hamm, ANU NRW
Workshop 3: Geburtstagsparty im Januar: Es gibt Schokotorte und Erdbeerkuchen - lecker! (Workshop findet nur einmal statt, 16.15 bis 18.00 Uhr)
Aber Moment mal! Im Garten wächst doch gerade gar nichts, schon gar keine Erdbeeren. Und Kakao für die Schokotorte wächst überhaupt nicht bei uns im Garten… Wo kommen Erdbeeren im Winter her? Und wie kommt die Schokolade in unsere Supermärkte? Wir gehen der Erdbeere und der Schokolade auf die Spur, finden heraus, was saisonale und regionale Ernährung bedeutet und wie wir sie in unterschiedlichen Altersgruppen vermitteln können. Im Sinne einer BNE beleuchten wir verschiedene Dimensionen, nehmen unterschiedliche Perspektiven ein, decken Dilemmata und Konsequenzen auf und stellen Zusammenhänge fest.
Claudia Belke
Hof Belke
Workshop 4: KI für Nachhaltigkeit
Künstliche Intelligenz verändert auch den Umwelt- und Naturschutz. In diesem Workshop erkunden wir gemeinsam, wie KI-Technologien für eine nachhaltige Zukunft eingesetzt werden können.
Die Teilnehmenden erhalten ein grundlegendes Verständnis zu Funktionsweisen von KI-Systemen und lernen praxisnahe Beispiele für gemeinwohlorientierte KI-Anwendungen im Umwelt- und Naturschutz kennen. Gemeinsam reflektieren wir Chancen und Risiken nachhaltiger KI und probieren eigenständig ein KI-Tool zur Bilderkennung aus, das im Umweltbildungsbereich eingesetzt werden kann.
Der Workshop richtet sich an alle Interessierten. Vorkenntnisse sind nicht erforderlich. Bitte bringt, wenn möglich, einen Laptop mit.
Clara Isakowitsch
Referent*in für KI
Workshop 5: Planspiel Marktwirtschaft – Gewinnstreben & Gemeinwohl-Ökonomie spielerisch erleben
Umgesetzt wird teilweise ein Planspiel als Bildungsmethode. Die Teilnehmenden übernehmen die Rolle von Unternehmen. Durch die Fokussierung auf das Bestehen im Wettbewerb kommen Aspekte des Gemeinwohls unter Druck (z. B. unsere Ökosysteme). In einem zweiten Schritt wird das Modell der Gemeinwohl-Ökonomie die Grundlage für die Berechnung des Verkaufserfolgs. Die Ursachen von Schädigungen Dritter außerhalb von Märkten können so besser verstanden (externe Kosten) und die Bedeutung von Spielregeln bei ökonomischen Aktivitäten besser nachvollziehbar werden. Ziel des Workshops soll es sein, eine Methode in der Vermittlung von Gemeinwohl-Ökonomie auszuprobieren, zu reflektieren und ggf. für die eigene Bildungspraxis nutzen zu können.
Tobias Daur
Gemeinwohl-Ökonomie Deutschland e.V.
Workshop 6: Qualität? Mehr als Geschmack.
Warum greifen Jugendliche gerade zu diesem Joghurt, diesen Chips oder diesem Brot? Der Qualitätsfächer des Bundeszentrums für Ernährung hilft, Antworten zu finden. Jugendliche hinterfragen ihre Entscheidungen und erkennen eigene Kaufmotive. Sie verstehen, was Qualität alles ausmacht. Ein Poster zeigt acht Qualitätswerte in einem großen Fächer. Was zum Beispiel Nachhaltigkeit, soziale Gerechtigkeit und Lifestyle für die Lebensmittelauswahl bedeutet, beleuchten die Jugendlichen mithilfe von Fragekarten. W
Workshop-Teilnehmende lernen das Material „Lebensmittelqualität beurteilen“ kennen. Sie wenden es beispielhaft an, tauschen Erfahrungen aus und diskutieren Einsatzmöglichkeiten.
Mehr zum Material https://www.bzfe.de/schule-und-kita/material-fuer-die-schule/sekundarstufe/lebensmittelqualitaet-beurteilen
Melanie Braukmann
Referentin für das Bundeszentrum für Ernährung
15:45 Uhr - Kaffee-Pause
16:15 Uhr - Workshops Phase 2
Erläuterungen s.o.
18:00 Uhr - Abendessen
19:00 Uhr - Mitgliederversammlung ANU NRW
20:00 Uhr - Gemeinsamer gemütlicher Abendausklang
Gespräche im Café; Gesellschaftsspiele mit BNE-Bezug können im Café ausprobiert werden. Es stehen auch eine Tischtennisplatte sowie ein Billardtisch zum gemeinsamen Spiel zur Verfügung.
Mittwoch, 18.03.2025
08:00 Uhr - Frühstück
09:00 Uhr - Einführung in den Tag
09:15 Uhr - Mystery Soja Bohne
"Wie schafft es eine kleine Bohne, das Leben von Kindern auf der ganzen Welt durcheinander zu bringen?" Das neu erschienene Mystery-Spiel der ANU beleuchtet den Zusammenhang zwischen unserer Ernährungsweise in Deutschland – mit ihrem hohen Anteil an tierischen Lebensmitteln – und den Folgen des Sojaanbaus in Brasilien. Das Mystery-Spiel wurde gemeinsam mit Partner*innen aus Brasilien für den Einsatz in Umweltbildungszentren in Deutschland entwickelt.
Vermittelt werden die Methode Mystery sowie der Einsatz dieses Mysterys in der BNE-Arbeit.
Sabrina Abel
ANU-Bundesverband e.V.
10:00 Uhr - Fair Trade in Deutschland
Am Beispiel des Fairen Handels lässt sich Nachhaltigkeit anschaulich und praxisnah vermitteln. Er fördert Globales Lernen und bietet konkrete Handlungsmöglichkeiten, um nachhaltige Entwicklung zu unterstützen und voranzubringen. Fairtrade steht für ethisches Handeln, Nachhaltigkeit und Transparenz. Dadurch wird eine Brücke zwischen Produzierenden und Verbrauchenden gebaut. In Fairtrade-Schools wird dieser Ansatz genutzt so dass Schüler*innen ein Verantwortungsgefühl für ihr Handeln entwickeln und "über den Tellerrand" schauen. Sie werden sich bewusst, dass ihr Handeln und ihr Konsum Auswirkungen haben auf das Leben von Produzent*innenfamilien im Globalen Süden. Dieser Bildungsansatz kann sich in Bildungsveranstaltungen von Umwelt- und Nachhaltigkeitspädagog*innen widerspiegeln.
Carsten Elkmann
Referent Fairtrade Deutschland
10:40 Uhr - kurze Pause
10:50 Uhr - 30 Jahre Umweltbildungswerkstatt, wo stehen wir und was bringt die Zukunft?
Martina Schmidt von Boeselager
ANU NRW e.V.
Georg Tenger
ANU NRW e.V.
11:15 Uhr - Grußwort an die Teilnehmenden der Umweltbildungswerkstatt
Elke Reichert
Präsidentin des LANUK NRW
11:25 Uhr - Aktuelle Entwicklungen in der Bildung für nachhaltige Entwicklung in NRW
Viktor Haase
Staatssekretär Ministerium, für Umwelt, Naturschutz und Verkehr des Landes Nordrhein-Westfalen
12.00 Uhr - Gruppenfoto
12:30 Uhr - Mittagessen
13.15 Uhr - IGA 2027 im Ruhrgebiet
Die Internationale Gartenausstellung (IGA) findet vom 23. April bis 17. Oktober 2027 erstmals in Nordrhein-Westfalen und erstmals im Ruhrgebiet statt. Und sie hat sich viel vorgenommen: Die Gartenschau stellt sich globalen Zukunftsfragen, rückt nachhaltige Unternehmen, Start-Ups und Projektträger*innen ins Rampenlicht, bietet ein vielfältiges Bildungsprogramm und setzt die grünen Highlights der Region in Szene. Unter dem Motto “Zukunft.Blüht." möchte die IGA 2027 gemeinsam mit euch die grüne Zukunft des Ruhrgebiets gestalten.
Chantal Schrader
IGA 2027 Ruhrgebiet gGmbH
14:15 Uhr - Resümee der Umweltbildungswerkstatt
14:45 Uhr - Abfahrt zur Firma Weiling in Fahrgemeinschaften (ca. 5 Kilometer)
15:15 Uhr - Besichtigung Firma Weiling, Großhändler für den Biofachhandel
Das Unternehmen Weiling beliefert seit 50 Jahren den Bio-Fachhandel. Über 12.000 Artikel in Bio-Qualität sind dort auf Lager. Das unabhängige, familiengeführte Unternehmen gibt einen Einblick in die Logistik und den Aufbau der Marke „bioladen“.
Alfred Thier
Firma Weiling
16:30 Uhr - Ende