Außerschulisches Lernen als Chance – Wie fange ich an?
Das Außerschulische Lernen eröffnet Lernräume jenseits des Klassenzimmers – lebensnah, handlungsorientiert und motivierend. Es ist in allen Schulformen und Fächern möglich und wird in den Kernlehrplänen der Länder ausdrücklich empfohlen. Forschendes Lernen, Lernen am Original und erfahrungsbasiertes Handeln fördern nachhaltige Kompetenzen: Lernmotivation, Selbstwirksamkeit, Teamfähigkeit und Verantwortungsbewusstsein.
Diese Fortbildung zeigt praxisnah, wie außerschulisches Lernen erfolgreich umgesetzt werden kann – von der Idee bis zur Kooperation mit einem Lernort. Der Emshof dient als Beispiel für ein lebendiges BNE-Reallabor, das Themen von Landwirtschaft über Klima bis Soziale Arbeit verbindet.
Eckpunkte
Anmeldung direkt bei Anbieter*in.
| VA-Nr. | 26-206 |
| Datum | 28.01.2026 um 09:00 Uhr – 28.01.2026 um 13:00 Uhr |
| Lernsetting | Präsenzveranstaltung |
| Veranstaltungsort | Telgte |
| Preis | 25,00 € / Für Teilnehmende am Landesprogramm Schule der Zukunft ist die Veranstaltung kostenlos. |
| Anbieter*in | |
| Schule der Zukunft |
Diese Veranstaltung ist im Landesprogramm voll anrechenbar
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| Anmeldefrist | 19.01.2026 |
| Anmelden per E-Mail | info@emshof.de |
Merkmale
Diese SDGs werden von der Veranstaltung unterstützt
Anmeldung direkt bei Anbieter*in. Mehr Information finden Sie bei den Eckpunkten.
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Ziele
Ziel ist es, Lehrkräfte und pädagogische Fachkräfte zu befähigen, Lernorte außerhalb des Klassenzimmers didaktisch und organisatorisch sinnvoll in ihre Bildungsarbeit zu integrieren.
Die Teilnehmenden lernen diese Prozesse zu planen, mit curricularen Vorgaben zu verknüpfen und als Lerngelegenheit zu nutzen.
Im Mittelpunkt steht die Stärkung der Lehrkompetenz für handlungsorientiertes, forschendes und erfahrungsbasiertes Lernen, um Schüler*innen Selbstwirksamkeit, Kooperationsfähigkeit und Verantwortungsübernahme zu ermöglichen.
Ziel ist es außerdem, Schulen und Lernorte in tragfähige Partnerschaften zu bringen, um Bildung für nachhaltige Entwicklung strukturell zu verankern.
Inhalte
Bedeutung des außerschulischen Lernens im Bildungssystem und in den Kernlehrplänen
Vorteile außerschulischer Lernorte: Lernmotivation, Selbstwirksamkeit, Erfahrungslernen, Kooperation und Partizipation
Planung von Kooperationen mit Lernorten und Finanzierung (z. B. mit Umweltzentren, Höfen, Museen, Jugendzentren)
Best-Practice-Beispiele (u.a. Bau von Instrumenten aus selbst gezogenen Kalebassen im Fach Musik)
Entwicklung von Lernszenarien nach BNE-Kriterien: exemplarisch, multiperspektivisch, systemisch und handlungsorientiert
Methoden
Workshop mit Impulsvortrag
Arbeit an Fallbeispielen
Methodenkarussell zu Lernorten
Erfahrungsaustausch zwischen Schule und außerschulischen Partnern
Gruppenarbeit mit Entwicklung eines Mini-Projekts
Reflexionsrahmen nach den sechs Merkmalen von BNE-Lernprozessen
Zielgruppen
Lehrkräfte und Pädagog*innen aller Schulformen, insbesondere Grundschule, Sekundarstufe I, Förderschulen, Berufskollegs sowie Fachkräfte der Ganztagsbildung, Schulsozialarbeit und außerschulischer Lernorte.
Weitere Informationen
Tierbegegnung
/ © Nora Drügemöller/Emshof e.V.