Naturnahe Beweidung als Schlüssel für die Artenvielfalt
Weidetiere können einen großen Beitrag zur Förderung und Erhaltung der Biodiversität leisten. Dies gilt im landwirtschaftlichen Betrieb, wo die Naturschutzleistung mit einer nachhaltigen Lebensmittelproduktion verbunden wird. Dies gilt auch und insbesondere in Ganzjahresweidelandschaften, die sich oft zu „Hotspots“ der Biologischen Vielfalt entwickeln. Auch für die Kompensation von Eingriffen in Natur und Landschaft stellt eine naturnahe Beweidung eine Möglichkeit dar. Die Bedeutung der Beweidung, ihre Chancen, aber auch die Herausforderungen und Lösungsansätze sollen in dieser Veranstaltung beleuchtet und diskutiert werden.
Die UN hat das Jahr 2026 zum „International Year of Rangelands and Pastoralists“ (Internationales Jahr des Weidelands und des Hirtentums) ausgerufen – ein weiterer Anlass, der naturnahen Weidetierhaltung und ihrer Bedeutung Aufmerksamkeit zu schenken.
Eckpunkte
Anmeldung direkt bei Anbieter*in.
| VA-Nr. | 26-188 |
| Datum | 11.09.2026 um 10:00 Uhr – 17:30 Uhr |
| Lernsetting | Präsenzveranstaltung |
| Veranstaltungsort | Hamminkeln |
| Preis | 45,00 € |
| Anmelden per E-Mail | Eva.Lisges@NABU-NRW.de |
| Anmeldefrist | 21.08.2026 |
| Anbieter*in |
Merkmale
Diese SDGs werden von der Veranstaltung unterstützt
Anmeldung direkt bei Anbieter*in. Mehr Information finden Sie bei den Eckpunkten.
Beschreibung
Ziele
Beweidung als Möglichkeit für Förderung der Biodiversität bekannter machen
Vielfältige Chancen, Herausforderungen und Lösungen aus Sicht des Naturschutzes und der Landwirtschaft aufzeigen
Hilfestellung geben zur Umsetzung von Beweidungen.
Inhalte
Während des Vortragteils am Vormittag kommen Vertreter aus Naturschutz, Landwirtschaft sowie des Landesamtes für Natur, Umwelt und Klima zu Wort. Sie informieren über die Bedeutung der Weidetierhaltung für Biodiversität und Klima und berichten über die Herausforderungen und Lösungsansätze der Weidetierhaltung in der landwirtschaftlichen Praxis. Anhand eines Praxisbeispiels stellen sie eine extensive Ganzjahresweide vor und geben Hinweise zu ihrer Etablierung, berichten über das laufende Projekt KlimaWeiden und nennen Fördermöglichkeiten im Rahmen des „Aktionsprogramm Natürlicher Klimaschutz“.
Die Exkursion am Nachmittag führt uns in die Dingdener Heide. Hier tragen Schafe, Rinder und Wasserbüffel maßgeblich dazu bei, die Ziele der „Stiftung Büngerner Dingdener Heide“ zu erreichen: Naturschutz und Artenvielfalt zu erhalten und zu fördern sowie die Entwicklung der Kulturlandschaft und den Einfluss des Menschen aufzuzeigen. Die Exkursion wird von Kennern des Gebietes sowie einem der dort aktiven Landwirte geleitet und begleitet.
Methoden
Vorträge, Diskussion, Exkursion
Zielgruppen
Behördliche Einrichtungen, Landwirte, Ehren- und Hauptamtlicher Naturschutz, Planungsbüros
Mutterkuhhaltung auf extensiver Weidefläche
/ © Eva Lisges
Details
Akademie Klausenhof
Klausenhofstraße 10046499 Hamminkeln
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