Kursdetails

Der Wald im Klimawandel – Herausforderungen, Funktionen und Zukunftsperspektiven

Der Wald ist ein zentraler Lernort für Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE): Hier lassen sich ökologische, gesellschaftliche und wirtschaftliche Zusammenhänge des Klimawandels unmittelbar erfahrbar machen. Abgestorbene Fichtenbestände und großflächige Kahlflächen prägen zunehmend das Landschaftsbild im Oberbergischen und machen die Folgen der Klimakrise sichtbar. Doch was bedeuten diese Veränderungen für zentrale Funktionen des Waldes wie Klimaregulation, Kohlenstoffspeicherung oder Biodiversität? Und wie können Lehrkräfte diese komplexen Themen so aufbereiten, dass Schüler*innen die Zusammenhänge verstehen und zu verantwortungsbewusstem Handeln angeregt werden?
Im Rahmen dieser Fortbildung begeben sich Lehrkräfte auf eine fachlich begleitete Wanderung durch betroffene Waldgebiete. Sarah Hanuschik, wissenschaftliche Mitarbeiterin der Biologischen Station Oberberg, und Christoph Weber, Revierförster des Oberbergischen Kreises, vermitteln dabei fundierte Einblicke in die ökologischen und forstwirtschaftlichen Zusammenhänge, die für den Wald in Zeiten der Klimakrise besonders relevant sind. Dabei erhalten sie auch Impulse, wie der Wald als außerschulischer Lernort genutzt werden kann, um Themen wie Klimawandel, nachhaltige Ressourcennutzung und Zukunftsgestaltung im Sinne der Bildung für nachhaltige Entwicklung im Unterricht zu behandeln.

Eckpunkte

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VA-Nr. 26-350
Datum 24.06.2026 um 13:00 Uhr – 17:30 Uhr
Lernsetting Präsenzveranstaltung
Veranstaltungsort Nümbrecht
Preis kostenfrei
Anbieter*in
Regionalzentrum Landschaftshaus, Bergische Agentur für Kulturlandschaft BAK gGmbH in Kooperation, der Biologischen Station, dem Förster Christoph Weber
Schule der Zukunft
Diese Veranstaltung ist im Landesprogramm voll anrechenbar
Anmeldefrist 09.06.2026
Anmelden per E-Mail schulte@agentur-kulturlandschaft.de
Merkmale
Diese SDGs werden von der Veranstaltung unterstützt

 
Was bedeuten die Icons?

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Beschreibung

Ziele

Ziel ist es, Lehrkräften ein vertieftes Verständnis für die Auswirkungen des Klimawandels auf den Wald als komplexes Ökosystem zu vermitteln und diese Erkenntnisse in einen Bildung-für-nachhaltige-Entwicklung-Kontext einzuordnen. Die Teilnehmenden lernen ökologische und forstwirtschaftliche Zusammenhänge kennen und reflektieren die Bedeutung des Waldes für Klima, Biodiversität und nachhaltige Ressourcennutzung.

Darüber hinaus werden Lehrkräfte dabei unterstützt, Schüler*innen zu einem verantwortungsbewussten und zukunftsorientierten Umgang mit natürlichen Ressourcen zu befähigen. Die Fortbildung zeigt auf, wie das Thema „Wald im Klimawandel“ aufgegriffen werden kann, dass Kompetenzen der BNE – wie systemisches Denken, Perspektivwechsel, Handlungsoptionen nachhaltig gefördert werden.

Inhalte

Abgestorbene Bäume und große Schadflächen zeigen: Unser Wald steht unter Druck. Auf einer geführten Wanderung erhalten Lehrer*innen fundierte Einblicke in die ökologischen und forstwirtschaftlichen Auswirkungen der Klimakrise. Expert*innen aus Wissenschaft und Praxis erläutern den aktuellen Zustand des Waldes und zeigen Perspektiven für einen zukunftsfähigen, klimaresilienten Wald auf. Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der didaktischen Aufbereitung dieser Themen im Sinne der Bildung für nachhaltige Entwicklung. Lehrkräfte erhalten Anregungen und Materialien, wie der Wald als Lernort genutzt werden kann, um Schüler*innen für globale Umweltveränderungen, nachhaltige Nutzung von Ressourcen und gesellschaftliche Handlungsmöglichkeiten zu sensibilisieren.

Methoden

Die Fortbildung kombiniert verschiedene praxis- und handlungsorientierte Methoden, die den Wald als Lernraum unmittelbar erfahrbar machen. Durch Spurensuche-Elemente erkunden die Teilnehmenden den Wald aktiv und lernen, ökologische Zusammenhänge sowie Auswirkungen des Klimawandels anhand konkreter Beobachtungen zu erkennen. Ergänzend werden digitale Bestimmungs-Apps vorgestellt, die eine einfache und zeitgemäße Art der Artenbestimmung ermöglichen und sich gut für den Einsatz im Unterricht oder bei Exkursionen eignen. Die Methoden zeigen Lehrkräften konkrete Wege auf, wie sie den Wald als außerschulischen Lernort nutzen können, um Schüler*innen zum forschenden Lernen anzuregen, ökologische Zusammenhänge selbst zu erkunden.

Zielgruppen

Die Veranstaltung richtet sich an Lehrkräfte und Pädagog*innen.

Notwendige Kenntnisse/Fähigkeiten

Es ist kein Vorwissen erforderlich.

Weitere Informationen

Die Veranstaltung ist nicht barrierefrei. Die Teilnehmenden sollten gut zu Fuß auf unebener Fläche von ca.3 km sein.
Förster und Biologin stehen in der Versuchspazelle eines Waldstücks.

Der Wald im Klimawandel

Details

Bergische Agentur für Kulturlandschaft BAK, Landschaftshaus

Schloss Homburg 2
51588 Nümbrecht

Für diesen Kurs sind keine Termine vorhanden.



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