Falter des Naturschutzgebietes Struffelt - Qualitätsindikatoren einer Mittelgebirgsheide
Der faunistische Wert einer Heide bestimmt sich nicht nur anhand seiner Quantität, sondern auch der Anzahl heidespezifischer Arten. Das nachgewiesene Artenspektrum der Großschmetterlinge im Nautrschutzgebiet (NSG) Struffelt zeigt exemplarisch die Bedeutung des Gebietes für NRW. Nachweismethoden und Qualitätsanalysen werden vor Ort erläutert.
Eckpunkte
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| VA-Nr. | 26-092 |
| Datum | 17.04.2026 um 10:00 Uhr – 17.04.2026 um 16:00 Uhr |
| Lernsetting | Präsenzveranstaltung |
| Veranstaltungsort | Roetgen-Rott |
| Preis | kostenfrei |
| Anbieter*in | |
| Anmeldefrist | 02.04.2026 |
| Anmelden per E-Mail | r.huelsheger@gmx.de |
Merkmale
Diese SDGs werden von der Veranstaltung unterstützt
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Beschreibung
Ziele
Ziel ist es, Artenkenntnis und Kenntnis von Heidebiotopen zu vermitteln.
Inhalte
Im Struffelt wurden seit seiner Ausweisung als Naturschutzgebiet über 250 Arten von Großschmetterlingen mit dem Schwerpunkt Nachtfalter nachgewiesen. Die Gefährdung verschiedener Arten wird anhand der Einstufungen in der aktuellen Roten Liste erläutert. Aufgezeigt wird die Bedeutung unterschiedlicher Biotopstrukturen für die Zusammensetzung der Artenvielfalt und ihre Bedeutung für den Naturschutz. Zusätzlich gibt der bebilderte Vortrag einen Überblick über die verschiedenen Nachweismethoden von Nachtfaltern.
Nachmittags können im Gelände die gewonnen Erkenntnisse vertieft werden. Dabei ergeben sich auch Möglichkeiten, verschiedene Arten im Larval-Stadium zu entdecken. Zusammen mit Vertretern des örtlichen Naturschutzes wird der Einfluss von Pflegemaßnahmen auf die Falterzusammensetzung der Heide vorgestellt und besprochen.
Methoden
Vortrag und Exkursion
Zielgruppen
Amtlicher und ehrenamtlicher Naturschutz, Forstwirtschaft, Landschaftspfleger*innen, Wanderführer*innen
Kleines Nachtpfauenauge
/ © Rainer Hülsheger