Laubholzbestände im Klimawandel sichern
Seit 40 Jahren findet in Nordrhein-Westfalen der Umbau der Wälder zu Laub- und Mischwäldern statt. Inzwischen sind 65 % der Waldfläche in NRW mit Laubholz bewachsen. Anders als bei Fichten, die in Folge von drei Dürrejahren im Bergischen Land nahezu komplett abgestorben sind, treten die Schäden an Laubbäumen schleichend und mit zeitlicher Verzögerung auf. Der Klimawandel macht auch vor Buchen und Eichen nicht halt. Jetzt sind Strategien gefordert, den Laubholzbestand zukunftsfähig aufzustellen.
Eckpunkte
Anmeldung direkt bei Anbieter*in.
| VA-Nr. | 26-272 |
| Datum | 20.06.2026 um 14:00 Uhr – 20.06.2026 um 17:00 Uhr |
| Lernsetting | Präsenzveranstaltung |
| Veranstaltungsort | Odenthal |
| Preis | kostenfrei |
| Anbieter*in | |
| Anmeldefrist | 18.06.2026 |
| Anmelden per E-Mail | wanderung@sdw-rbk.de |
Merkmale
Diese SDGs werden von der Veranstaltung unterstützt
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Beschreibung
Ziele
Bewusstsein bei den Teilnehmenden dafür schaffen, dass der Klimawandel nicht nur Fichten und Nadelhölzer beeinträchtigt, sondern dass auch Buchen, Eichen und andere Laubbaumarten bedroht sind. Die Anpassung mit dem Ziel, dauerhaft vitale Wälder zu erhalten, ist dringend geboten und muss – soweit noch nicht geschehen - spätestens jetzt erfolgen.
Inhalte
Der Klimawandel setzt unsere Wälder unter Druck. Nicht nur die Fichte und Nadelholzarten sind betroffen. Vermehrt rücken auch die Laubholzbestände, die in NRW fast zwei Drittel (65 %) des Waldes ausmachen in das Blickfeld. Hier treten die Schäden verzögert auf.. Ausweislich des NRW-Waldzustandsberichts (2024) zeigen 44 % der Buchen und 64 % der Eichen starke Kronenverlichtungen. Hitzestress, Wassermangel und vermehrter Befall mit Schadorganismen machen insbesondere älteren Bäumen zu schaffen. Jetzt gilt es, rechtzeitig Maßnahmen, insbesondere Bestandsverjüngungen, zu ergreifen, um zukunftsfähige Laubbestände zu erreichen. An konkreten Beispielen wird erläutert, welche Maßnahmen Förster*innen ergreifen, um den Wald schrittweise mit dem Ziel der Klimaresilienz umzubauen. Eine schlagartige Veränderung, wie sie beim Fichtensterben innerhalb weniger Jahre geschah, muss im Sinne der biologischen Anpassungsfähigkeit auf jeden Fall vermieden werden.
Methoden
Geführter Waldspaziergang mit Erklärung eines sachkundigen Försters.
Zielgruppen
Alle, die am langfristigen Erhalt der Wälder im Bergischen Land interessiert sind.
Auch Buchen und Eichen brauchen im Klimawandel unsere Hilfe
/ © Schutzgemeinschaft Deutscher Wald Rhein-Berg / Leverkusen
Details
Baum-des-Jahres-Pfad Odenthal
Altenberger-Dom-Straße 1951519 Odenthal
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