Lebendige Gewässer im Frühling - Die Renaturierung der Erft
Auf der ganztägigen Exkursion der "Lebendige Gewässer"-Reihe stellen Planende des Erftverbandes bereits umgesetzte und in Planung befindliche Renaturierungsmaßnahmen an der Erft zwischen Neuss und Euskirchen vor. Darunter sind auch Projekte, die neben der Umsetzung der europäischen Wasserrahmenrichtlinie (WRRL) gleichzeitig der erforderlichen Umgestaltung im Zuge des Endes der Braunkohlengewinnung im Rheinischen Revier und damit auch dem Strukturwandel dienen.
Eckpunkte
Anmeldung möglich
| VA-Nr. | 26-016 |
| Datum | 23.04.2026 um 08:30 Uhr – 23.04.2026 um 17:00 Uhr |
| Lernsetting | Präsenzveranstaltung |
| Veranstaltungsort | Neuss |
| Preis | 60,00 € / 40,00 € ermäßigt |
| Anbieter*in | |
| Anmeldeinformationen |
Die Anzahl der Teilnehmenden ist auf 50 Personen begrenzt. Es wird um frühzeitige Anmeldung gebeten. |
| Anmeldefrist | 09.04.2026 |
Merkmale
Diese SDGs werden von der Veranstaltung unterstützt
Beschreibung
Ziele
Die Teilnehmenden kennen die an den verschiedenen Renaturierungsstandorten umgesetzten Maßnahmen.
Die Inhalte und der Austausch mit den Referierenden und Teilnehmenden bereichern und motivieren für die eigenen Planungen und Maßnahmenumsetzungen.
Inhalte
An der Erft werden fünf Maßnahmen vom Maßnahmenträger vorgestellt. Am Vormittag werden Renaturierungsprojekte aus dem Erftumbau 2030 vorgestellt: Die Erft ab Bergheim wird etwa zwei Drittel ihres heutigen Abflusses bei mittleren Verhältnissen verlieren, wenn das Sümpfungswasser aus dem Tagebau Hambach wegfällt. Da ihr Flussbett extra für diese Wassermengen verbreitert wurde, ist es nach dem Tagebauende zu groß. Die Erft soll deshalb auf rund 40 Kilometern zwischen Bergheim und Neuss an ihren natürlichen mittleren Abfluss angepasst werden. Die Projekte weiter im Süden des Einzugsgebietes zeigen Gewässerverlegungen, die um Zuge der Umsetzung der Wasserrahmenrichtlinie (WRRL) durchgeführt wurden. Die Maßnahmen unterscheiden sich hinsichtlich ihres Umsetzungszeitraums, verschiedener Besonderheiten in den Planungsräumen, der Beeinflussung durch den Braunkohlebergbau und der Lage im Erfteinzugsgebiet vom Ober- bis in den Unterlauf.
Methoden
Die Teilnehmenden erhalten Einblicke durch Vorträge im Bus und an den Standorten. Bisherige und neue Maßnahmenansätze werden diskutiert. Im Fokus steht der Austausch sowie die Vernetzung mit den Referierenden und weiteren Teilnehmenden.
Zielgruppen
Behördliche Einrichtungen, Planungs- und Ingenieurbüros, Biologische Stationen, Verbände, Vereine, weitere Interessierte
Notwendige Kenntnisse/Fähigkeiten
Keine Vorkenntnisse erforderlich.
Weitere Informationen
Blick auf die renaturierte Erft in Neuss-Gnadental
/ © Martina Jüttner/Erftverband
Details
Hauptbahnhof Neuss
Further Str. 141462 Neuss
Natur- und Umweltschutz-Akademie NRW
Exkursionsleitung
FachlichesOrganisationBarrierefreiheit
Eva Pier
eva.pier@nua.nrw.de
02361-305-3316
Organisation
VA-Orga@nua.nrw.de
02361 305-4001