Kursdetails

Schüler*innen-Akademie "Natur im Fluss - Industrialisierung und Kanalbau"

Wissenschaft trifft Schule!

Die Nähe zum Ruhrgebiet und der Kanalbau haben seit der Industrialisierung die Landschaft um Olfen geprägt. Funde bei den Abgrabungen am Kanal belegen altsteinzeitliche Siedlungen im Steverland und führten zur Entstehung des Ternscher Sees. Gemeinsam mit Expertinnen der LWL-Kulturlandschaftsverband Westfalen-Lippe, der LWL-Archäologie für Westfalen und des Naturschutzzentrum Kreis Coesfeld erforschen die Schüler*innen den Landschaftswandel über Jahrtausende.

Wie wurden aus der Tundra große Waldgebiete, daraus Moor und Heide und später wieder Wald? Welche Rolle spielt der Mensch bei diesem Landschaftswandel – und was unterscheidet ihn vom heutigen Klimawandel? Warum entstanden die bedeutenden Kanalbauwerke rund um Olfen, und welche Geschichten und Lebensläufe sind mit dem Kanalbau verbunden? Dies sind Beispiele für Fragestellungen, denen die Schüler*innen auf den Grund gehen.

Eckpunkte

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VA-Nr. 26-406
Datum 23.06.2026 um 09:00 Uhr – 13:00 Uhr
Lernsetting Präsenzveranstaltung
Veranstaltungsort Lüdinghausen
Preis kostenfrei
Anbieter*in
Naturschutzzentrum Kreis Coesfeld e.V.
Tinkerbrain Zeitreisebus
BNE-Regionalzentrum Biologisches Zentrum Kreis Coesfeld
Schule der Zukunft
Diese Veranstaltung ist im Landesprogramm voll anrechenbar
Anmeldefrist 15.06.2026
Anmelden per Link https://www.biologisches-zentrum.de/cms/de/anmeldung/fortbildungen
Anmelden per E-Mail anmeldung@biologisches-zentrum.de
Merkmale
Diese SDGs werden von der Veranstaltung unterstützt

 
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Beschreibung

Ziele

Die Schüler*innen erkunden am Beispiel der Stever, wie menschliches Handeln die heimische Landschaft und den Trinkwasserfluss beeinflusst. Sie reflektieren, wie der Erhalt der Ressource sauberes Trinkwasser in Zeiten des Klimawandels lokal und global gesichert werden kann. An allen sechs Standorten des Großprojekts „Natur im Fluss“ stellt sich dabei immer wieder die Leitfrage: Ist die Stever heute noch ein trinkbarer Fluss?


Durch die Zusammenarbeit und den Austausch mit Wissenschaftler*innen sowie die aktive Beteiligung an der Erstellung einer Recherchedatenbank verstehen die Schüler*innen die Bedeutung wissenschaftlicher Forschung und werden zur Teilnahme an weiteren Citizen-Science-Projekten motiviert.

Inhalte

An unterschiedlichen Stationen erforschen die Schüler*innen eigenständig und aktiv mit echter wissenschaftlicher Ausrüstung. Unterstützt durch die App #stadtsache entwickeln sie eigene Fragestellungen und dokumentieren ihre Ergebnisse.


Im Podcaststudio des Zeitreisebusses kommen sie direkt mit den beteiligten Wissenschaftler*innen ins Gespräch.


Abschließend werden die erstellten Podcasts und Schüler*innenvideos des Workshoptages auf einer digitalen Forschungsplattform für alle zugänglich gesammelt und dienen als Einstieg in eine umfassende Recherchedatenbank zur Forschung rund um die Stever.

Methoden

Arbeiten mit der App #stadtsache, praktisches Forschen und Entdecken, Vortrag, Recherche, Diskussion mit Wissenschaftler*innen, Interviews im Podcaststudio, Arbeiten mit einer digitalen Forschungsplattform, Evaluation

Zielgruppen

Die Veranstaltung richtet sich an 5-6 Schüler*innen der Jahrgänge 3-10 mit 1 Lehrkraft pro Schule (schulformunabhängig).

Notwendige Kenntnisse/Fähigkeiten

Es ist kein Vorwissen erforderlich.

Eine Schüler*innengruppe schaut in den Zeitreisebus. Der Zeitreisebus parkt in einem Park unter einem großen grünen Baum. Im Hintergrund stehen 2 blaue Gartenstühle.

Der Zeitreisebus in Aktion

Details

BNE Regionalzentrum Biologisches Zentrum Kreis Coesfeld

Rohrkamp 29
59348 Lüdinghausen

Für diesen Kurs sind keine Termine vorhanden.

FachlichesOrganisationBarrierefreiheit

Birgit Paßmann
birgit.passmann@biologisches-zentrum.de
025914129

Organisation

Büro Malin Welz
info@biologisches-zentrum.de
025914129

FachlichesOrganisationBarrierefreiheit

Sandra Dirks
Sandra.Dirks@kreis-coesfeld.de
025914129


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