Naturnahe Schulgeländegestaltung - Planungsschritte, Gelingensbedingungen und Stolpersteine
Im Zuge von Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) und Klimawandel gewinnt das Schulgelände zunehmend an Bedeutung. Die Planungsveranstaltung richtet sich an Schulen und deren Akteur:innen, die in näherer Zukunft ihr Schulgelände naturnah und klimafreundlich (um)gestalten möchten. Planung, pädagogische Ziele, Partizipation, Organisation, Finanzierung und Sicherheitsaspekte bei der Schulgelände(um)gestaltung stehen im Mittelpunkt dieser Praxisveranstaltung. Beleuchtet werden sollen Gelingensbedingungen, aber auch Stolpersteine.
Eckpunkte
Anmeldung möglich
| VA-Nr. | 26-040 |
| Datum | 23.09.2026 um 10:00 Uhr – 23.09.2026 um 16:00 Uhr |
| Lernsetting | Präsenzveranstaltung |
| Veranstaltungsort | 41460 Neuss |
| Preis | 40,00 € / 25,00 € ermäßigt |
| Anbieter*in | |
| Anmeldeinformationen |
Für Teilnehmende am Landesprogramm Schule der Zukunft ist die Veranstaltung kostenlos. |
| Schule der Zukunft |
Diese Veranstaltung ist im Landesprogramm voll anrechenbar
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| Anmeldefrist | 09.09.2026 |
Merkmale
Diese SDGs werden von der Veranstaltung unterstützt
Besonderheiten
Beschreibung
Auf der Landesgartenschau 2026 in Neuss erhalten die Teilnehmenden auf der Veranstaltungsfläche "Zukunftsgarten NRW mit Grünem Klassenzimmer“ sowie innerhalb einer Führung Einblick in verschiedene Gartenbeispiele als Ideen für die eigene Schulgelände- und Schulgartengestaltung.
Ziele
Teilnehmende erhalten individuelle und konkrete Beratung, wie eine naturnahe Gestaltung des eigenen Schulgeländes gelingen kann.
Inhalte
Bei dieser Schulgeländeplanungsveranstaltung wird insbesondere das Thema Gebäudegrün in den Blick genommen (Möglichkeiten der Dach- und Fassadenbegrünung).
Methoden
Die Teilnehmenden erhalten fachlichen Input durch Expert*innen aus den Bereichen Landschaftsarchitektur, Biologiedidaktik sowie Gebäudebegrünung und lernen vor Ort ein Best-Practice-Beispiel kennen. In verschiedenen Workshops werden praktische Umsetzung und konkrete Handlungsmöglichkeiten für die verschiedenen Schulgelände in den Blick genommen. Dabei werden die individuellen Fragen der Teilnehmenden berücksichtigt.
Für die Teilnehmenden gibt es die Möglichkeit, gemeinsam mit verschiedenen Expert*innen aus Landschaftsarchitektur, Biologiedidaktik und Garten-Landschaftsbau individuelle Fragestellungen rund um das eigene Schulgelände zu klären.
Anhand mitgebrachter Pläne, Luftbilder oder Fotos des eigenen Schulgeländes können die Teilnehmenden gemeinsam mit den Landschaftsarchitekt*innen Martina Hoff und Florian Koch in die konkrete Planung für ihr individuelles Schulgelände einsteigen.
Im Sinne einer Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) bietet sich neben der Einbindung eines naturnahen Schulgeländes in den Unterricht, vor allem die Partizipation der Schüler*innen an der Planung und Umsetzung der Schulbegrünung an. Im Rahmen ihres Workshops stellt Wibke Niels vom Institut für Biologiedidaktik der Universität zu Köln den Teilnehmenden eine konkrete Projektwoche aus dem EU-Projekt „Green Cool Schools GROW Europe" und einem Promotionsprojekt des eigenen Instituts vor: „Grüne coole Schulen: Mit städtischem Grün gegen Hitze in der Stadt". In der Projektwoche werden den Schüler*innen die Auswirkungen des Klimawandels auf urbane Räume und ihre Bewohnenden aufgezeigt sowie die positiven Effekte und somit die Potenziale des städtischen Grüns vermittelt. Wibke Niels zeigt auf, wie die Problemstellung von Schüler*innen in einem angeleiteten forschenden Prozess (forschendes Lernen) eigenständig untersucht werden kann.
Die vorgestellte Projektwoche enthält die folgenden Module:
– Arbeiten mit Modellen zu verschiedenen Fassadenbegrünungs-Systemen und Ranker-Spezies
– Experimente, mit denen die Schüler*innen selbst die Eigenschaften von Pflanzen mittels Sensoren untersuchen (Fotosynthese, Transpiration, Verschattung, Verdunstungskälte)
– Modellbau
– Planungs-Workshop: Bestandsaufnahme Schulgelände; Hitzekartierung; Begrünungsplanung
Im Rahmen einer Führung stellt Wibke Niels außerdem das Projekt „Billy Green“ als Best-Practice-Beispiel für eine Fassadenbegrünung vor.
Unter dem Titel „Ab ins (Schul-)Beet – Umsetzungsmöglichkeiten mit externen Partnern“ stellt schließlich Jan Flintrop eine aktuelle Initiative des Verbandes Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau e. V. (VGL NRW) vor, von der Schulen und Kindergärten in Nordrhein-Westfalen jetzt profitieren können: Der Verband Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau NRW e.V. (GaLaBau NRW) hat den Schulgarten gewissermaßen auf seinen Stundenplan gesetzt und unterstützt die Einrichtungen dabei, auf ihrem Gelände einen neuen Lehr- und Lerngarten anzulegen oder eine bereits vorhandene Anlage zu erweitern.
Zielgruppen
Die Veranstaltung richtet sich sowohl an Neulinge in der Schulgeländearbeit als auch an erfahrene Aktive.
Notwendige Kenntnisse/Fähigkeiten
Damit Sie vor Ort individuell für Ihr Schulgelände planen können, senden Sie bitte Pläne, Luftbilder, Fotos o.Ä. von Ihrem Schulgelände bis spätestens 14 Tage vor der Veranstaltung an hoff@hoff-koch.de .
Begrünte Fassade
/ © Lisa Walrafen-Steinbach
Details
Landesgartenschau Neuss 2026
Obertorweg 6741460 Neuss
Für diesen Kurs sind keine Termine vorhanden.
Natur- und Umweltschutz-Akademie NRW
Konzeption und Moderation
Hoff & Koch Landschaftsarchitektur GmbH
Referent:in
Hoff & Koch Landschaftsarchitektur GmbH
Hautpreferent:in
Referent:in
Referent:in
Referent:in
Fachliches
Lisa Walrafen-Steinbach
lisa.walrafen-steinbach@nua.nrw.de
02361-3053163