Ehrenamtliche Schutzgebietsbetreuung
Was machen ehrenamtliche Schutzgebietsbetreuer*innen?
Als ehrenamtliche*r Schutzgebietsbetreuer*in sind Sie aktiv an einer Biologischen Station in der Nähe Ihres Wohnortes tätig und führen in Absprache und Zusammenarbeit mit den hauptamtlichen Mitarbeitenden der Station eigene Arbeiten im Schutzgebiet durch. Je nach persönlichen Interessen und Fähigkeiten können diese Aufgaben sehr unterschiedlich sein und reichen beispielsweise von der Datenerhebung über den Bau von Nisthilfen bis hin zur Mitarbeit in der Öffentlichkeitsarbeit.
An wen richtet sich die Fortbildung?
Die Fortbildung richtet sich an alle interessierten Personen, die Lust haben, in Zusammenarbeit mit einer Biologischen Station in der Nähe ihres Wohnortes einen ehrenamtlichen Beitrag zum Schutz der Natur zu leisten. Bei der Wahl und der Planung der Aufgaben stehen dabei persönliche Interessen und Fähigkeiten im Vordergrund.
Inhalte der Fortbildung
Die Fortbildung zum*zur ehrenamtlichen Schutzgebietsbetreuer*in umfasst ca. 70 Stunden, wobei neben der Vermittlung theoretischer Grundlagen auch die praktische Arbeit eine wesentliche Rolle spielt. Die Unterrichtseinheiten reichen thematisch von naturkundlichen Grundlagen über Pflegemaßnahmen bis zur Besucherlenkung in Schutzgebieten. Im praktischen Teil können weitere Schwerpunkte gesetzt werden.
Prüfung und Zertifikat
Die Prüfung besteht aus einem ca. 30-minütigen schriftlichen Test sowie einem ca. 10-minütigen Vortrag über das eigens oder im Team durchgeführte Projekt. Noten werden nicht vergeben. alle Absolvent*innen erhalten eine Urkunde.
Warum ehrenamtliche Schutzgebietsbetreuung?
Die Aufgaben der Biologischen Stationen in ihren Schutzgebieten sind vielfältig und hauptamtliche Mitarbeitende haben oft nicht die Kapazitäten, zeitintensive Maßnahmen ausreichend durchzuführen. Gleichzeitig sind beispielsweise Zählungen einzelner Arten jedoch unerlässliche Daten, wenn es darum geht, langjährig zu beobachten und Bestände zu dokumentieren und so dem Rückgang der Artenvielfalt entgegen zu wirken.
Wie melde ich mich an?
Ein neuer Fortbildungsjahrgang wird im NUA-Bildungsprogramm angekündigt.
Die Anmeldung erfolgt jeweils bei der NUA oder der kooperierenden Biostation in der Partnerregion.
Was kostet die Fortbildung?
Die Kosten der Fortbildung sind abhängig von eventuellen Fördergeldern, der Organisation vor Ort, Verpflegung etc. und können daher nicht allgemein beziffert werden. Sie liegen meist jedoch bei ca. 100€ für die gesamte Fortbildung.
